und wir möchten etwas
erleben, das unseren ungeheuren Gedanken entspricht, ungeheure Telefonanrufe,
ungeheure Erklärungen, ungeheure Titelblätter, selbstverständlich auch
ungeheure Strassenschlachten mit ungeheuren Tränengaseinsätzen und Rückkehr zur
ungeheuren Normalität, one
book,
dann
verschliesst sie den Gang von aussen, und die noch lebende Grille dient der
nach zwei Tagen aus dem Ei schlüpfenden Larve als frische, energiereiche
Nahrung, Of Happiness, man wird also, wenn
man das Unglück hat, als Grille geboren zu werden, mitten im schönsten Konzert
gestochen, man wird gelähmt und abtransportiert, in ein Verlies gesperrt und
dort in wehrlosem Zustand langsam aufgefressen,
Mittwoch, 10. Juli 2013
Montag, 1. Juli 2013
one book, euer banges Sterbegewinsel, euer schwarzgewürgtes
Gesicht - eure fürchterlich klaffenden Wunden sind ja nur Glieder einer
unzerbrechlichen Kette des Schicksals und hängen zuletzt an meinen
Feierabenden, an den Launen meiner Ammen und Hofmeister, am Temperament meines
Vaters, am Blut meiner Mutter, Sweet blossom come on,
Freitag, 21. Juni 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013
arme törichte Hunde, wir wünschen aber, dass es so weiter geht und werden uns dafür
einsetzen, wie könnten wir denn auch anders leben, das ist uns doch ganz unmöglich,
mit Landarbeit, mit Beerenpflücken, wir waren ja schon einmal auf dem Lande,
als Kind, für eine Woche, und haben damals unsere Erfahrungen sammeln können, der
Bauer, bei dem wir waren, hat sich später im Stall aufgehängt, ehe denn der grosse
vnd offenberliche tag des herren kompt, bei uns mädels is
das eigentlich ständig an der tagesordnung, we can have high times
if you abide,
der Staat ist ein Gebilde, das fortwährend zum
Scheitern, das Volk ein solches, das ununterbrochen zur Infamie und zur
Geistesschwäche verurteilt ist, Approaching Unspunnen, each day we take one more step towards Hell, ipsis autem vocatis, wenn man jetzt ein Kapitel des Cellini im
Morgenblatt abdrucken liesse, wie würde sich das ausnehmen, segid ali diä Name
verzeichnet, man beachte die zwei herrlichen Frauenfiguren
im Vordergrund im typischen Stil Botticellis, Decretum universitatis
Parisiensis super gorgiositatem muliercularum ad placitum, che voglia d’amore che ho,
Freitag, 7. Juni 2013
dä Tscheimiih,
sagen wir, dä Tscheimiih ist da, und wenden uns zur Katze zurück, die
hinter uns am Kopfende des Bettes liegt, das ist aber schön, dass dä
Tscheimiih bei uns ist, das ist ganz wunderbar, sagen wir, hämmer suscht
garkänn fründ, wir haben sonst gar keinen Freund, wir sagen das und der
Kater richtet sich auf und springt vom Bett und streicht im Zimmer herum, jetzt
will er uns auf den Schoss springen, aber das geht nicht, wir sind am dichten,
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